Im Test: Fitbit Blaze

Seit dem Fitbit Event vor einigen Wochen ist die Blaze fast täglich unser treuer Begleiter. Im Laufe der Zeit konnten wir so viele Eindrücke sammeln, die wir hier zusammengetragen haben.

Unser Fazit sowie die Stärken und Schwächen der Fitnesswatch erfahrt ihr in unserem Test.

Erster Eindruck

Nimmt man die Blaze aus dem Karton, sticht das Design direkt ins Auge. Optisch sind gewisse Ähnlichkeiten zur Apple Watch nicht zu leugnen und machen die Blaze damit zur vielleicht schönsten Fitnesswatch auf dem Markt. Außerdem lässt sich das Armband ganz einfach austauschen, sodass jeder seinen individuellen Look gestalten kann.

Funktionalität

Die Blaze bietet neben der obligatorischen Uhr eine ganze Reihe an Fitness-Funktionen, die es nach und nach zu erproben gilt: so misst sie die Herzfrequenz, zeichnet Trainings auf und zählt Schritte, Strecken, Etagen und den Kalorienverbrauch. Zudem ist das FitBit eigene Trainingssystem FitStar mit vielen verschiedenen Übungen integriert. Vorinstalliert sind auf der Blaze drei Trainings, die bildlich auf der Uhr dargestellt werden und optisch sowie per Vibration Anweisungen an den Nutzer übermitteln. Für schnelle Workouts zwischendurch eine super Idee!

Doch die Blaze ist auch eine Smartwatch und so sind ein Timer und eine Alarmfunktion integriert. Außerdem zeigt die Uhr einkommende Anrufe, SMS sowie Kalenderbenachrichtigungen an und übernimmt die Steuerung der Musik des Smartphones. Eine Unterstützung für Whatsapp und andere Messenger fehlt. Aus unserer Sicht ist das ok, da der Fokus der Uhr auf Sport und Fitness liegt und somit mögliche Störeinflüsse minimiert werden.

Einziger Wehrmutstropfen: Die Blaze ist lediglich spritzwasserdicht und somit für Aktivitäten wie schwimmen nicht geeignet.

Bedienung

Die Bedienung der Fitbit Blaze ist intuitiv und einfach. Die meisten Funktionen werden über Touch gesteuert, sodass einfache Wisch- und Tippgesten ausreichen, eine Eingewöhnungszeit ist nicht notwendig. Zusätzlich gibt es an den Außenseiten insgesamt 3 Knöpfe: der einzelne ist eine Art Zurück-Button, die beiden übrigen sind hauptsächlich für die Bedienung von FitStar. Um den Akku zu schonen, ist das Display übrigens nicht dauerhaft eingeschaltet, sondern wird durch einen Druck auf einen der Knöpfe oder durch Kippen der Uhr in Richtung des Nutzers aktiviert. Sehr schöne Idee!

Akkulaufzeit und Aufladen

In unserem Test hielt der Akku je nach Nutzung zwischen 5 und 7 Tagen. Das ist völlig ausreichend und besser als viele Konkurrenzprodukte. Geladen wird die Blaze über ein spezielles Ladegerät, das jedoch etwas umständlich wirkt, seine Funktion jedoch absolut zuverlässig ausführt.

Fazit

Insgesamt ist die Fitbit Blaze eine sehr gute Fitnesswatch mit tollen Funktionen. Sie ist dabei auf sportliche Aktivitäten fokussiert und klammert störende Einflüsse bewusst aus. Neben der Funktionalität sind Design und Verarbeitung die Highlights der Blaze. Einzig die fehlende Unterstützung für sportliche Aktivitäten im Wasser ist aus unserer Sicht zu kritisieren.

Alles in allem ist die Blaze für uns eine der besten Fitnesswatches auf dem Markt. Unser Rat lautet daher: unbedingt abchecken!

Kommentare  

#1 Micha 2016-07-19 12:02
Wow, die Uhr sieht ja mal cool aus! Werde ich mir mal anschauen :-)

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