Im Test: Under Armour Speedform

Mit dem Speedform liefert der amerikanische Sportartikelhersteller Under Armour einen Speedboot, der Vapor & Co. die Stirn bieten soll. Wie sich der Schuh im Vergleich zu anderen Fußballschuhen schlägt und ob er uns überzeugen konnte, lest ihr in unserem Test.

Während in den USA Football, Baseball und Basketball von Under Armour dominiert werden, fristete der (europäische) Fußballmarkt bisher ein Schattendasein. Lange war die amerikanische Sportmarke in Deutschland daher auch nur wenigen bekannt. Spätestens seit der Verpflichtung des niederländischen Jungstars Memphis Depay sollte sich dies jedoch geändert haben. Der Niederländer in Diensten von ManU ist das Aushängeschild für den Speedform Fußballschuh. Design & erster Eindruck

Nimmt man den Schuh aus dem Karton, merkt man: beim Gewicht kann der Schuh mit der etablierten Konkurrenz mithalten. Zweiter Eindruck: optisch ist er wirklich gelungen und hebt sich von der Masse der F50, Vapor & Co. ab; das Obermaterial fühlt sich jedoch etwas steif an. Also ab auf den Platz und rein in die Schuhe. Material, Ballgefühl und Komfort

Am Fuß merkt man davon fast nichts mehr; lediglich im Bereich des Mittelfußes drückt der Schuh bei breiteren Füßen etwas. Ansonsten bietet der Speedform einen guten Komfort. Die Fersenkappe umschließt den Fuß sicher und hält ihn stabil, ohne unkomfortabel zu sein.

Eine echte Neuheit ist die Zehenbox, die sich auch optisch zu erkennen gibt: durch ihre Form entspricht sie der Anatomie des Zehenbereiches und liefert ein komfortables Tragegefühl. Gute Idee, Under Armour!

Das synthetische Obermaterial ist dünn und ermöglicht ein gutes Ballgefühl. Auch das anfangs etwas steife Material wird mit jedem Einsatz weicher und ist nach wenigen Übungseinheiten vergessen. Traktion und Verarbeitung

In unserem Test bot die FG-Variante sowohl auf Rasen als auch auf Kunstrasen eine gute Traktion. Under Armour bietet jedoch zusätzlich eine Hybrid-Version mit schraubbaren Stollen an, um damit jeder Witterung zu trotzen.

Die Verarbeitung des Speedform wirkt sehr hochwertig. Auch nach einigen Trainingseinheiten zeigt der Schuh kaum Abnutzungsspuren. Im Gegenteil: das Obermaterial lässt sich leicht reinigen, sodass er immer wieder in neuem Glanz erstrahlen kann. Zum Lieferumfang gehören neben einem Schuhbeutel noch zwei Paar extra Schnürsenkel (neongelb und schwarz). Eine tolle Idee, wie wir finden! Fazit

Under Armour hat beim Speedform vieles richtig gemacht und befindet sich auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Zu beachten sind lediglich die engere Passform speziell im Mittelfußbereich und das anfangs etwas steife Obermaterial. Wer Wert auf Individualität legt und sich von Mitspielern wie Gegnern abheben möchte, sollte den Speedform in Betracht ziehen.

Kommentare  

#2 Konzi 2016-03-24 07:07
Danie mach wieder YouTube! :sad:
#1 Konzi 2016-03-24 07:06
:sad:

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