Im Test: Under Armour Band

Der Trend hin zum vernetzten Athleten, der all seine Daten erfasst und auf einen Blick abrufen kann, wird immer stärker. Auch Under Armour nutzt diese Entwicklung und stellt ein ganzes Arsenal an intelligenten und vernetzten Accessoires bereit.

Das Ziel: auch als Amateur und Hobbysportler will man sich stetig verbessern, über seine Entwicklungen, Leistungen und Fortschritte Bescheid wissen und sich mit anderen messen.

Nachdem wir vor einigen Wochen schon die "intelligenten" Laufschuhe Gemini 2 Record Equipped im Test hatten, schauen wir uns diesmal das neueste Fitness-Gadget an, das Under Armour Band. Was das Fitness-Armband kann und ob es uns überzeugen konnte, erfahrt ihr in unserem Test.

Erster Eindruck & Design

Schon die Box macht einen sehr hochwertigen Eindruck, also vorsichtig auspacken und genauer betrachten. Und das Band selbst macht genau da weiter: nichts klappert, es wirkt sehr stabil, fühlt sich aber gleichzeitig super flexibel an und alles wirkt wie aus einem Guss!

Das Design ist dabei angenehm schlicht gehalten. Das Band selbst ist außen schwarz, während die Innenfläche genau wie der einzige Knopf rot gefärbt sind. Das Display stellt auf einer Zeile Informationen dar und fügt sich harmonisch in das Gesamtdesign.

Funktionalität

Gäbe es die Bezeichnung 'Smartband', wäre sie hier definitiv angebracht! Das Under Armour Band bietet einen Funktionsumfang, der sogar einige Smartwatches in den Schatten stellt. Neben der klassischen und fast schon obligatorischen Erfassung von Aktivitäten, Schritten und Herzfrequenz kann auch der Schlaf aufgezeichnet und anschließend ausgewertet werden. Doch damit nicht genug: das Band zeigt außerdem Nachrichten (auch Whatsapp), Anrufe und Kalendereinträge an. Das ist echt cool! Bevor wir es vergessen, die Uhrzeit zeigt es selbstverständlich auch ;-)

Die Auswertung der erfassten Daten geschieht über die App Under Armour Record: hier laufen alle Werte zusammen und man erhält einen genauen Überblick über seine Statistiken und Leistungen.

Bedienung & Tragekomfort

Die Bedienung ist genial einfach: das Display selbst reagiert auf Berührungen und Gesten und kann durch einfaches Wischen gesteuert werden. Der einzige Knopf schaltet das Display ein und aus und fungiert sonst als Zurück-Button. Besser geht es kaum!

2 Klicks und eine Schleife, so wird das Band verschlossen: sicherer Halt ist damit selbst bei Höchstleistungen garantiert!

Was uns besonders gefiel, ist das Tragegefühl. Man merkt das Band kaum und fühlt sich nie eingeschränkt! So stellen wir uns ein Fitnessarmband vor!

Akku und Laden

Der Akku hielt in unserem Test 4-5 Tage, was vergleichbar ist mit ähnlichen Smart-/Fitnessgadgets. Das Laden selbst funktioniert über das mitgelieferte USB-Ladekabel, der Ladevorgang selbst ist dabei sehr schnell abgeschlossen.

Fazit

Das Under Armour Band ist der Alleskönner unter den Fitnessbändern! Durch seine außergewöhnliche Funktionalität sticht es einfach aus der Masse hervor. Gekrönt wird dies noch durch den hohen Tragekomfort, den wir v.a. beim Sport zu schätzen wussten. Bei allem Lob müssen wir jedoch auch einen Kritikpunkt anbringen: auch das Under Armour Band ist nur gegen Spritzwasser geschützt und kann somit bei Wasseraktivitäten nicht eingesetzt werden. Wir wünschen uns dies für die Zukunft, damit auch solche Anstrengungen entsprechend gewürdigt werden.

Kommentare  

#3 Moritz Neumann 2018-07-05 18:52
Ah und Jana, in den Einstellungen kalibrieren dann wird es besser.
#2 Moritz Neumann 2018-07-05 18:52
Eindeutig nen gekaufter Test, der Schreiberling kann das Band gar nicht wirklich getestet haben da keine Whatsapp-Nachrichten angezeigt werden könne, die Akkulaufzeit selbst bei komplett neuem Gerät nen Tag oder 2 beträgt. Smart ist das Ding mit Sicherheit nicht, eher im Gegenteil, die Bedienung ist furchtbar und das wichtigste: Die Herzfrequenz kann nur auf Befehl und in Ruhe gemessen werden und wird nicht ans Handy übertragen obwohl das technisch kein Problem wäre aber dann würde sich der HR-Gurt nicht mehr verkaufen.

Das Ganze ist Werbung, mutmaßlich auch noch bezahlte und das ist das letzte. Das Ding kann für 180€ weniger als nen Mi-Band 2, vom 3 will ich erst gar nicht reden und da sind wir dann bei 20 respektive 30 Euro.

Das Display geht übrigens in Rekordzeit kaputt, bei meinem war es das am rechten Rand schon bei Auslieferung. Das einzige was mir wirklich dran gefällt ist das Design, aber nur so lang das Display aus ist und die Vibration des Weckers,aber das war es dann auch.

Wer auch immer das hier veröffentlich hat sollte sich schämen!
#1 Jana 2018-05-09 13:34
Hey, ich habe das Armband nun auch schon eine ganze Weile und trainiere regelmäßig aber eben nicht nur an Geräten. Mir ist dabei aufgefallen, dass wenn ich mich mit GPS tracke und mit dem Band dabei völlig unterschiedliche Werte herauskommen. Laut GPS bin ich 6 km spazieren und laut Armband nicht mal 4 km in 1,1h! Genauso beim Joggen zeigt es mir rund 1-1,5 km weniger an. Gibt es da einen Tipp?

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