Im Test: Nike Mercurial Superfly IV

Nachdem wir vor kurzem den Adidas X15.1 als Low-Budget-Topmodell getestet haben, möchten wir diese Serie gerne fortsetzen. Dazu haben wir dieses Mal einen der beliebtesten Schuhe des Jahres 2015 im Test, den Nike Mercurial Superfly 4.

Erster Eindruck

Für knappe 94€ haben wir den Superfly erhalten. Nicht schlecht für einen Schuh, der UVP 275€ kostete! Auffälligstes Merkmal ist sicher der "Socken", der von Nike als absolute Innovation mit diesem Modell eingeführt wurde. Das Material ist dabei einfach super weich und alles wirkt sehr stylisch.

Tragegefühl, Passform und Komfort

Der Superfly schmiegt sich wirklich wie eine zweite Haut um den Fuß: so ist der Ballkontakt super direkt. Noch dazu ist er sehr leicht, sodass man ihn fast vergisst! Für uns wirklich die Referenz in diesem Bereich.

Nicht verschweigen sollte man jedoch, dass der Schuh nicht jedem passt. Zum Einen ist er eng geschnitten. Zum Anderen gab es nicht wenige Spieler, die Probleme mit der Ferse hatten. Speziell hier hat Nike beim Nachfolger nachgebessert. Wir hatten allerdings keine Probleme.

Qualität und Verarbeitung

Optisch top, Verarbeitung ein Flop? So schlimm ist es ganz sicher nicht. Der Schuh wirkt sehr hochwertig, auch Carbon kommt an der Sohle zum Einsatz. Allerdings erkauft man sich das leichte und flexible Flyknit-Material mit Einbussen bei der Haltbarkeit. Eine ganze Saison hielt der Superfly jedenfalls bei uns nicht durch.

Fazit

Der Superfly ist abgesehen von der eingeschränkten Haltbarkeit einer der besten Schuhe auf dem Markt. So verwundert es nicht, dass selbst viele Profispieler nach wie vor auf das "Vorgängermodell" zurückgreifen. Unser Rat: probiert die Schuhe unbedingt an - habt ihr keine Probleme an der Ferse, könnte das der perfekte Schuh für euch sein! Vor allem zu diesem Preis ;-)

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